Die Postdoc-Ausbildung am CeMM ist darauf ausgelegt, den unterschiedlichen Bedürfnissen von Forscher:innen in dieser Karrierephase gerecht zu werden. Statt auf starre Vorgaben zu setzen, schafft das CeMM maßgeschneiderte Angebote, die es Postdocs ermöglichen, ihre wissenschaftlichen Ambitionen selbstbestimmt zu verfolgen. Die ausgewählten Kandidat:innen treten für einen Zeitraum von drei bis sechs Jahren in das Programm ein und werden ermutigt und unterstützt, interdisziplinäre Forschungsprojekte zu leiten, die medizinisch relevante Fragestellungen adressieren – mit dem übergeordneten Ziel der wissenschaftlichen Unabhängigkeit.
Das Pre-ERC Postdoc Program wächst kontinuierlich weiter und bietet gezielte Trainingsangebote für Schlüsselkompetenzen, um Postdocs auf eine unabhängige Karriere vorzubereiten. Im Jahr 2024 beinhaltete das Programm spezielle Einheiten zu Förderanträgen, wissenschaftlichem Publizieren, Projektmanagement, Karriereplanung und Wissenschaftskommunikation – darunter auch der Einsatz von generativer KI in der Forschung. Darüber hinaus fanden intensive Workshops zu Themen wie Laboreinrichtung und -leitung statt.
Ein zentrales Element der Postdoc-Ausbildung am CeMM ist die monatlich stattfindende Brainstorming-Session, bei der jeweils ein:e Postdoc neue Projektideen im Kreis der CeMM Faculty präsentiert. In diesem informellen und kollegialen Format werden erste Konzepte gemeinsam diskutiert und weiterentwickelt – ein essenzieller Baustein auf dem Weg zu einem erfolgreichen ERC Starting Grant.
In Anerkennung der wissenschaftlichen Karrierewege vieler Postdocs bietet das CeMM ausgewählten Teilnehmer:innen auch die Möglichkeit, als Tutor:innen für die internen Hot Topics Journal Club-Sitzungen zu fungieren. Diese Tätigkeit wird von der Medizinischen Universität Wien offiziell anerkannt und trägt zur Weiterentwicklung wichtiger Lehr- und Betreuungskompetenzen bei.
Ein weiteres wichtiges Austauschformat ist die Friday Seminar Series des CeMM: Hier stellen Postdocs im neunmonatigen Turnus ihre Forschungsergebnisse dem gesamten wissenschaftlichen Kollegium vor. Diese Vorträge dienen der Sichtbarkeit, dem interdisziplinären Austausch und der Förderung von Kooperationen – mit wertvollem Feedback durch Faculty-Mitglieder.