Time Capsule

On June 3rd, 2015 the CeMM Kapsel/Time Capsule a Science and Art project by Martin Walde and Giulio Superti-Furga was officially opened by Andreas Mailath-Pokorny, Vienna City Councillor for Cultural Affairs and Science. The concept of the Time Capsule is based on Martin Walde´s interaction with CeMM´s research and philosophy and with the wish to create a “docking place” for artists of all branches within a biomedical research institute. The idea was to create a place where one, two or three people at a time can seclude to think or work in peace. The artist conceived the room as a safe haven and repository for ideas and thoughts that are collected in writing in one of the 13,000 empty notebooks, with coloured sleeves, shelved in an oval bookshelf embracing the entire small room. In that sense the CeMM Time capsule serves as a “serendipity” communication platform in several ways: through intentionally or accidentally meetings of artists and scientists and through the preservation of messages left in one of the notebooks.

CeMM would like to thank Martin Walde for his dedicated work and this valuable and wonderful piece of art.

We would also like to thank all sponsors who contributed to the CeMM Time Capsule.

Christa Dukor
Margit Frank
Georg Geyer
Verena Gschnitzer-Konzert
Dietlinde Herunter
Maria Holzer
Walter Holzer
Wolfgang Jansky
Jürgen Meier
Christian Müller
Wolfgang Neubert
Peter Pessenlehner
Andra Spallart
Walter Trampusch
Werner Wutscher

Alpina Druck GmbH
LRS GmbH
Mondi AG
Stadt Wien, MA 7 - Kultur
Stefan Rothleitner Contemporary Art Consulting

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Die CeMM Kapsel/Time Capsule ist ein Kunstprojekt von Martin Walde, das in Zusammenarbeit mit dem CeMM entwickelt wurde. Entstanden ist eine Bibliothek mit 13.000, vorerst vollkommen leeren Notizheften, die als zweckfreier Rückzugsort dienen soll, der gleichzeitig eine Kommunikationsplattform bildet:  unmittelbar und direkt, durch absichtliche und zufällige Begegnungen im Raum, aber auch langfristig und zeitverschoben über die Möglichkeit, Notationen zu hinterlassen; Einfälle, Wünsche, Weisheiten, Problemen und Lösungen, Skizzen und Ideen, die auf 1,6 Millionen Seiten an zufälliger Stelle konserviert werden. So entsteht langfristig ein kollektives Gedächtnis, das keiner Regel außer dem Zufall folgt, und das mit jedem zusätzlichen Eintrag bereichert wird.

Am CeMM werden die Ursachen von Krebs, Entzündungen und immunologischen Erkrankungen erforscht, und die Wirkungsweise von Medikamenten auf molekularer Ebene untersucht, um präzisen Diagnosen und zielgerichteten Therapien den Weg zu bereiten. Modernste Technologien, höchste Professionalität und wissenschaftliche Kompetenz sind dabei ebenso wichtig, wie die richtigen Ideen und die Zusammenarbeit von Spezialisten der verschiedensten Disziplinen. Die Auseinandersetzung mit Kunst und der Austausch mit KünstlerInnen ist für das CeMM dabei eine fruchtbringende Erweiterung der Interdisziplinarität, für die die CeMM Kapsel/Time Capsule einen Raum schafft.

Wir danken dem Künstler Martin Walde und allen Sponsoren, die die Realisierung des Projektes ermöglicht haben.